HNO-Praxen vor Insolvenz
Neumünster, 18.06.2010. Die von der Politik verordnete und von den Kassen unterstützte Honorarverteilung führt in Niedersachsen zu Insolvenzen von HNO-Praxen. Dem Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte sind mittlerweile vier Fälle von Insolvenzen bekannt. Auch in Rheinland-Pfalz drohen Praxispleiten – und wohlgemerkt geschieht dies bei vollen Wartezimmern.
Neumünster, 14.06.2010. Wer in den letzten Tagen die ersten WM-Spiele in Südafrika verfolgt hat, muss sich an ein für den europäischen Fußball ungewohntes, permanentes Hintergrundgeräusch gewöhnen: Das über 90 Minuten lange Tönen der Vuvuzelas. Die Vuvuzela, ein Blasinstrument, ist gleichsam das Symbol des südafrikanischen Fußballs. „Das trompetenförmige Instrument ist bis zu einem Meter lang, und sein Klang ähnelt dem Trompeten eines Elefanten oder einem Hornissenschwarm. Das Instrument ist aber mit seinen Schalldruckpegeln, die 120 dB erreichen können, bei maximaler Lautstärke für das menschliche Ohr nicht ungefährlich“, warnt Privatdozent Dr. Leif Erik Walther vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte. „Bereits Schalldruckpegel über 85 dB können ohne entsprechenden Lärmschutz zu bleibenden Hörschäden und Ohrgeräuschen, d. h. einem Tinnitus, führen“, so Privatdozent Dr. Walther weiter.
Hamburg, 01.03.2010 – Mit den neuen Kodierrichtlinien zur Verschlüsselung von Diagnosen planen Krankenkassen und Kassenärztliche Bundesvereinigung, die niedergelassenen Ärzte mit noch mehr Bürokratie zu überziehen. Die derzeit existenzbedrohenden niedrigen Regelleistungsvolumen, die Vergütung der niedergelassenen Ärzte, erlauben aber keine weitere Bürokratie.
Hamburg, 22.02.2010 – Der Bundesvorstand des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte e. V. hat auf seiner Frühjahrssitzung am 20.02.2010 beschlossen: HNO-Ärzte fordern Mindestvergütung (Mindest-RLV
Hamburg, 18.02.2010 – „Unsere Patienten erzählen es uns jeden Tag: Im Gegensatz zu Laptops und PC sind Hörgeräte in den letzten Jahren kaum billiger geworden. Dies ist ein untrügliches Zeichen von fehlendem Wettbewerb und Intransparenz im Hörgerätemarkt.“, so Dr. Dirk Heinrich, Präsident des Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Deutschland.
Neumünster, 4. September 2009: Der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e. V. (HNO-Verband), warnt Politiker, Parteien und Kassen davor, sich weiter an der Verleumdungskampagne gegen die niedergelassenen Ärzte zu beteiligen... „Jedes Mal kann man ganz leicht erkennen, wer ein Interesse an solchen Kampagnen hat. Dass Frau Schmidt jetzt auch noch auf diesen Zug aufspringt, war zu erwarten. Die Folgen sind allerdings fatal. Wo ich hinkomme, treffe ich bei Ärzten auf Frust und innere Kündigung. Das nimmt kein gutes Ende“, erklärt HNO-Verbandspräsident Dr. med. Dirk Heinrich.
Neumünster, 28. August 2009: Der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e. V. (HNO-Verband), mischt sich aktiv in den Bundestagswahlkampf ein und greift dabei zu provokanten Mitteln. „Die Brisanz hinsichtlich der drohenden gesundheitspolitischen Entscheidungen hat uns dazu bewogen, mit einer bissigen Plakatkampagne an die Öffentlichkeit zu gehen“, erläutert HNO-Verbandspräsident Dr. med. Dirk Heinrich.
Hamburg, 21.04.2009 – „Die Lage vieler HNO-Ärztinnen und HNO-Ärzte in Deutschland ist dramatisch“, so Dr. Dirk Heinrich, Präsident des Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Deutschland.
Neue Euro-Gebührenordnung offenbart Unterfinanzierung
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Strömungsberechnungen wie im Windkanal
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Honorarreform offenbart Unterfinanzierung der ambulanten Medizin vom 12.12.2008
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vom 06.08.08
An die Adresse der gesetzlichen Krankenkassen gerichtet fordern die niedergelassenen Fachärzte nachhaltig, die gemachten Zusagen bezüglich einer Aufstockung der ärztlichen Vergütung einzuhalten.
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Bis zu 90 Prozent der Ursachen für schlechten Atem liegen im HNO-Bereich - Gründe meist harmlos