Ausgabe 3/2021 ·

E-Arztausweis umgehend bestellen

Elektronischer Heilberufeausweis
Auch Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung brauchen den neuen eHBA. gematik GmbH

Ärztinnen und Ärzte sollten ihren elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) so schnell wie möglich bei ihrer Landesärztekammer bestellen. Dies gilt auch für Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten.

Mit der Fristsetzung zum 1. Juli 2021 müssen Vertragsarztpraxen schon bald über die erforderlichen technischen Komponenten für eine elektronische Patientenakte (ePA) verfügen. Konkret sind vier Voraussetzungen zu erfüllen, um mit der elektronischen Akte arbeiten zu können: ein zertifizierter Konnektor mit ePA-Fachmodul, ein Praxisverwaltungssystem (PVS) mit ePA-Update, mindestens ein E-Health-Kartenterminal und ein elektronischer Heilberufsausweis der zweiten Generation (eHBA2). Da allein die Beantragung des eHBA aufgrund von Produktionsproblemen bis zu zwei Monate oder sogar länger dauern kann, sollten Ärztinnen und Ärzte den neuen Ausweis möglichst umgehend beantragen. 

Mit dem elektronischen Arztausweis werden die Daten der ePA entschlüsselt. Das nötige Software-Update des TI-Konnektors wird vom jeweiligen TI-Anbieter bereitgestellt, also beispielweise der Telekom oder Secunet. Wann die Updates aufgespielt werden können, muss beim jeweiligen Anbieter in Erfahrung gebracht werden. Die Firmen sollen die Möglichkeit bis spätestens Ende des zweiten Quartals anbieten. Das benötigte PVS-Modul, das den Datenaustausch zwischen der ePA des Versicherten und dem ärztlichen Praxisverwaltungssystem ermöglicht, muss beim Hersteller des jeweiligen Systems angefragt werden, also zum Beispiel Medistar oder Turbomed.  
 

Ansprechpartnerin

Dr. Kerstin Zeise

Landesvorsitzende Berlin


Kaiserdamm 26
14057 Berlin

(0 30) 3 22 22 60

(0 30) 30 30 87 75

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Autorin

Julia Bathelt


Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V.

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Der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V.

Der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. vertritt die ideellen und wirtschaftlichen Interessen der HNO-Ärztinnen und -Ärzte in Praxis und Klinik. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten zählen die fachliche Beratung von ärztlichen Organisationen, wie Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen sowie von Politik und anderen öffentlichen Einrichtungen. Der Verband unterstützt seine Mitglieder bei allen beruflichen Belangen und fördert mit der Organisation eigener Fortbildungsveranstaltungen den Wissenserwerb seiner Mitglieder.

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