Mit der Kampagne „Versorgen statt Sparen“ macht der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) auf die geplanten Kürzungen in der ambulanten fachärztlichen Versorgung aufmerksam. Ohne eine stabile Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen können Behandlungskapazitäten weder erhalten noch ausgebaut werden, warnen die Fachärzte.

Als SpiFa-Mitglied unterstützt der Berufsverband der HNO-Ärzte die Kampagne aktiv. Alle Mitglieder erhalten Plakate und Flyer für den Aushang in der Praxis, um ihre Patientinnen und Patienten für das Thema zu sensibilisieren. Weitere Materialien mit anderen Motiven können auf der Kampagnen-Webseite heruntergeladen werden.

Ambulante fachärztliche Versorgung erhalten

Das GKV-Spargesetz sieht massive Kürzungen in der ambulanten fachärztlichen Versorgung vor. Dabei wird verkannt, welchen Stellenwert diese im Gesundheitswesen hat. Derzeit arbeiten 99.900 Fachärztinnen und Fachärzte in der vertragsärztlichen Versorgung. Sie erbringen jährlich rund 385 Millionen fachärztliche Behandlungsfälle. Dem stehen lediglich rund 14,5 Millionen stationäre GKV-Krankenhausfälle gegenüber. Das heißt: Auf einen stationären GKV-Krankenhausfall kommen rund 27 ambulante fachärztliche Behandlungsfälle.

„Wer über die Zukunft der Versorgung spricht, darf einfach nicht ignorieren, wo der größte Teil der täglichen Patientenversorgung tatsächlich stattfindet. Die ambulante fachärztliche Versorgung ist eine tragende Säule des Gesundheitssystems. Die jetzige Sparpolitik behandelt sie jedoch, als sei sie ein Randbereich, zumal der Sparbeitrag der Ärzteschaft einseitig auf die fachärztlichen niedergelassenen Praxen abgewälzt wurde“, so der SpiFa-Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Heinrich.

Unsere Mitglieder erhalten ein kostenfreies Starter-Paket mit zwei Plakaten und einem Erstkontingent an Patientenflyern. Bitte hängen Sie die Plakate gut sichtbar in Ihrer Praxis auf und verteilen Sie die Flyer an Ihre Patientinnen und Patienten.

Unsere Mitglieder erhalten ein kostenfreies Starter-Paket mit zwei Plakaten und einem Erstkontingent an Patientenflyern. Bitte hängen Sie die Plakate gut sichtbar in Ihrer Praxis auf und verteilen Sie die Flyer an Ihre Patientinnen und Patienten.

Kampagne in fachärztlichen Praxen

Der HNO-Berufsverband bittet seine Mitglieder, sich an der Kampagne zu beteiligen und die Patienten mit ins Boot zu holen. Die Plakate und Flyer machen darauf aufmerksam, dass Kürzungen in der Finanzierung zu einem Mangel an Terminen führen werden. Auf der Webseite „Versorgen statt sparen“ werden patientengerecht die konkreten Auswirkungen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes auf die Versorgung gesetzlich Versicherter ab 2027 erläutert. Patientinnen und Patienten werden darüber aufgeklärt, unter welch enormem Druck Facharztpraxen bereits heute stehen und wie sich die Lage im kommenden Jahr zuspitzen wird, wenn die finanziellen Spielräume weiter beschnitten werden.

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Leiter der Bundesgeschäftsstelle


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Referent Politik- und Gremienmanagement


Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V.

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